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‹ber die Zeitschrift


„Teologia Praktyczna” [„Praktische Theologie”] soll eine Fortsetzung, aber auch eine Neugestaltung des in der Vorkriegszeit unter demselben Titel vierteljährlich erscheinenden Periodikums. Der erste Band dieser Zeitschrift (siehe: „Teologia Praktyczna”  01/1939 [Reprint]) ist ein unveränderter Nachdruck von den drei ersten Heften, die 1939 herausgekommen waren.

 

Das Erscheinen von „Teologia Praktyczna”  ist der überaus interessanten Initiative zu verdanken, die vom Kreis der Professoren des Erzbischöflichen Priesterseminars in PoznaŮ entfaltet worden war. Der damalige Regens dieser kirchlichen Hochschule, Kazimierz Kowalski, der diese mit dem so modern klingenden Titel versehenen Zeitschrift geleitet hatte, wollte – im Geist der Epoche – dem mit alltäglichen Pflichten belasteten Seelsorger, der heutzutage nicht mehr fähig ist, weder die neueren theologischen Visionen systematisch zu ergründen, noch die zeitgenössischen Errungenschaften der heiligen Lehre vielseitig anzuwenden und im Lichte des Glaubens sowie angesichts der Probleme des sich im rasanten Tempo verändernden menschlichen Lebens adäquate Lösungen selbstständig zu finden („Teologia Praktyczna”  01/1939, S. 3), praktische Hilfe anbieten.

 

Der vom Verlag der Theologischen Fakultät der Adam-Mickiewicz-Universität in PoznaŮ aufgegriffenen Idee der Weiterführung und zugleich Neuaufmachung dieser vor über 70 Jahren entstandenen Zeitschrift, wohnt das Ziel inne, eine weitere Ebene zu schaffen, auf der die tiefer in der wissenschaftlichen theologischen Reflexion gründenden pastoralen Inspirationen präsentiert werden können.

 

In diesem Geiste möchte die Redaktion dieser Schrift die Ergebnisse der theologischen Forschung von den Personen veröffentlichen, die nicht nur das hiesige Wissenschaftsmilieu, sondern auch andere akademische Zentren vertreten – zumal die, denen die Stärkung des wissenschaftlichen Status der Pastoraltheologie in Polen am Herzen liegt.